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Schallschutzglas

Mehr Lärmschutz bedeutet mehr Gesundheit

11. Juni 2020

 

Troisdorf. Eine internationale Übersichtsstudie hat es Anfang des Jahres wieder gezeigt: Lärm kann dauerhafte gesundheitliche Folgen haben. Die Forscher konnten Schäden bei Herz, Stoffwechsel und Psyche nachweisen. Umso wichtiger ist es, den Lärm durch effektive Schallschutz-Isoliergläser aus unserem Wohnumfeld auszuschließen. Wie das funktioniert und worauf dabei zu achten ist, verrät Jochen Grönegräs, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Flachglas (GGF).

 

Gelangt die Schallwelle eines Geräusches auf ein normales Isolierglas, wird die Scheibe in Schwingung versetzt und das Geräusch an die Innenscheibe weitergegeben. So ist das Geräusch zwar abgeschwächt, aber immer noch deutlich im Innenraum zu hören. Um dies zu unterbinden, zeichnet sich Schallschutzglas durch einen asymmetrischen Glasaufbau aus. Das bedeutet, die Einzelscheiben sind innen und außen unterschiedlich dick. Je dicker eine Scheibe, desto höher ist der Schalldämmwert. Für Schallschutz-Isoliergläser wird meist eine Scheibe mit mindestens 6 mm Dicke eingesetzt. Auch ein größerer Zwischenraum zwischen den Scheiben hilft, den Schall nicht in den Innenraum weiterzuleiten. Die Königsklasse sind Schallschutz-Isoliergläser aus zwei oder drei Einzelscheiben, für die Verbundgläser mit speziellen Schallschutzfolien verwendet werden.

 

Welches Glas für welchen Raum?

Um sich für einen Glasaufbau zu entscheiden, sind zwei Faktoren ausschlaggebend: Lärmart und Raumnutzung. Hohe Frequenzen verlangen ein anderes Schallschutz-Isolierglas als tiefe Frequenzen, wobei hohe Frequenzen meist leichter gedämmt werden können. Zugleich muss überlegt werden, wie ein Raum genutzt wird, um sich für das richtige Glas zu entscheiden. Im Schlaf- oder Arbeitszimmer bedarf es absoluter Stille. Im Wohnzimmer hingegen kann es gelegentlich etwas lauter werden. Und in der Küche oder im Bad sind nicht so hohe Anforderungen an den Lärmschutz gegeben. Diese Überlegungen gelten auch bei Arbeitsstätten: Büros und Besprechungsräumen müssen mehr vor äußerem Lärm geschützt werden als Kantinen oder Aufenthaltsräume. Grönegräs weist zudem daraufhin: „Eine fachmännische Beratung ist unabdingbar für effektiven Lärmschutz. Denn das Zusammenspiel von Glasaufbau und Rahmen ist ebenso wichtig wie die Einbindung der Fenster in die Gebäudefassade.“

 

Gütesicherung garantiert hervorragenden Lärmschutz

Dass das Schallschutzglas die eigenen vier Wänden viele Jahre vor Lärm schützt, stellen neutrale und unabhängige Prüfinstitute während des gesamten Produktionsprozesses sicher. Neben der Schallschutzwirkung wird dabei auch die Dichtigkeit des Randverbundes gewährleistet. „Gütegesichertes Schallschutzglas steht für Langlebigkeit und höchste Qualitätsansprüche“, betont Grönegräs. „Der Kunde oder die Kundin kann sicher sein, dass das Glas dauerhaft vor Schall und Lärm schützt und so dabei hilft, vom lauten Alltag etwas ausspannen zu können.“ GGF/FS

 

Informationen zur GGF unter www.guetegemeinschaft-flachglas.de.